1. Einladungskarte
  2. Ausstellungsansicht Halle
    Johannes Jensen
  3. Ausstellungsansicht Halle
    Johannes Jensen
  4. Ausstellungsansicht PVC-Raum
    Johannes Jensen
  5. Ausstellungsansicht PVC-Raum
    Johannes Jensen
  6. Ausstellungsansicht Kabinett
    Johannes Jensen
  7. Ausstellungsansicht Kabinett
    Johannes Jensen
  8. Ausstellungsansicht Weißer Raum 1
    Wiebke Elzel
  9. Ausstellungsansicht Weißer Raum 1
    Wiebke Elzel
  10. Ausstellungsansicht Weißer Raum 2
    Wiebke Elzel
  11. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Wiebke Elzel
  12. Ausstellungsansicht Empore
    Wiebke Elzel
  13. Ausstellungsansicht Empore
    Wiebke Elzel

FÖRDERPREIS 2011

WIEBKE ELZEL
JOHANNES JENSEN

Kuratiert von Brigitte Kölle

Eröffnung: 13. November 2011, 15 Uhr

Ausstellung vom 13. November bis 18. Dezember 2011

Geöffnet Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr,
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Mit dem Förderpreis für junge Künstlerinnen und Künstler aus Norddeutschland trägt die Arthur Boskamp-Stiftung seit fünf Jahren wesentlich zur Stärkung zeitgenössischer Kunst in der Region bei. 2011 richtete sich die Ausschreibung unter dem Motto „Interdisziplinäre Konzepte“ an bildende Künstler, deren Werke von einer interdisziplinären, medienübergreifenden Herangehensweise geprägt sind. Die beiden diesjährigen Preisträger Wiebke Elzel (geb. 1977) und Johannes Jensen (geb. 1981) zeigen nun in der Arthur Boskamp-Stiftung in zwei parallelen Einzelausstellungen ihre künstlerischen Arbeiten. Die Ausstellungen werden von Publikationen begleitet, die zur Finissage am
18. Dezember 2011 erscheinen.

Unter dem Titel BEALE TRAIL — DOCUMENTS OF A CHASE widmet sich Wiebke Elzel der Suche nach einem Goldschatz, der in den Jahren 1820/22 von einem gewissen Thomas J. Beale versteckt worden sein soll. Stellvertretend für die vielen besessenen Beale-Forscher nimmt die Künstlerin die Rolle einer Forscherin ein, die anhand von eigenen Recherchen versucht – u.a. vor Ort in den USA –, die legendären Chiffren zu entschlüsseln. Ein Konvolut an Fotografien, Videomaterialien, authentischen Objekten, Fundstücken und Dokumenten gibt ein differenziertes Zeugnis dieser Suche und ist Bestandteil ihres jüngsten Projekts, das die Künstlerin erstmals in der Arthur Boskamp-Stiftung präsentiert.

GARAGENLAYOUT ist der Titel der Ausstellung von Johannes Jensen, in der er Skulpturen, künstlerische Rauminstallationen, Dia-Projektionen und konzeptuelle Arbeiten zusammenführt. Bevor sich Jensen der Kunst zuwandte, machte er eine Ausbildung zum Industrieelektroniker. Seine Kenntnis von technischen Verfahrensweisen und Abläufen ist auch in seiner Kunst spürbar, doch führt er diese auf ironische Weise ad absurdum. Jensens Werke sind humorvoll und ernst zugleich, da sie auf eine spielerisch-freudvolle Weise große Themen berühren, beispielsweise den alten Traum des Menschen nach grenzenloser Freiheit oder auch unseren Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben.

Jury des Förderpreises 2011: Dr. Ulrike Boskamp (Berlin), Dr. Brigitte Kölle (Hamburg),
Dr. Barbara Scheuermann (Berlin) und Pia Witzmann (Düsseldorf).

Wenn Sie zur Eröffnung mit dem Zug anreisen, steht ein Shuttle-Service zwischen Itzehoe und Hohenlockstedt für Sie bereit.
Anmeldung: buero@arthurboskamp-stiftung.de

  1. Einladungskarte
  2. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Christian Haake
  3. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Christian Haake
  4. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Christian Haake
  5. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Christian Haake
  6. Ausstellungsansicht Halle
    Thomas & Renée Rapedius
  7. Ausstellungsansicht Halle
    Thomas & Renée Rapedius
  8. Ausstellungsansicht Halle
    Thomas & Renée Rapedius
  9. Ausstellungsansicht Halle
    Thomas & Renée Rapedius
  10. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Kajsa Dahlberg
  11. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Kajsa Dahlberg
  12. Ausstellungsansicht Empore
    Joachim Grommek
  13. Ausstellungsansicht Empore
    Joachim Grommek
  14. Ausstellungsansicht Weißer Raum 1
    Jeanne Faust
  15. Ausstellungsansicht Weißer Raum 2
    Peter Piller
  16. Ausstellungsansicht Weißer Raum 2
    Peter Piller
  17. Ausstellungsansicht Weißer Raum 2
    Peter Piller

DOUBLE TAKE
Kajsa Dahlberg, Jeanne Faust, Joachim Grommek, Christian Haake, Peter Piller, Thomas & Renée Rapedius

Kuratiert von Brigitte Kölle

Eröffnung: Sonntag, 25. September 2011, 15 Uhr
Ausstellung vom 25. September bis 30. Oktober 2011

Geöffnet Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr,
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Die Ausstellung “Double Take” versammelt Werke internationaler Künstler und Künstlerinnen, die sich alle – wenn auch auf sehr unterschiedliche Art und Weise – mit dem so genannten zweiten Blick (double take) auseinandersetzen. Zunächst angezogen und eingefangen von einem Gefühl des Vertrauten und Bekannten kommt es zu einem Moment der Irritation, einem jähen Erkennen oder einem leisen Unbehagen. Dies kann durch minimale Veränderungen des Maßstabs, des Materials oder der Funktion uns scheinbar geläufiger und vertrauter Dinge und Situationen ausgelöst sein – Veränderungen, die sich erst bei genauerem Hinsehen offenbaren. Manche der ausgestellten Werke lösen nicht nur den zweiten, genaueren Blick beim Betrachter aus, sondern nehmen diesen selbst zum Ausgangspunkt der künstlerischen Arbeit, indem Strategien der Wiederholung und der Wiederaufführung (re-enactment) Anwendung finden. Das künstlerische Werk wird so zu einem Medium des permanenten Hinterfragens und Sich-Vergewisserns.

In jeweils eigenen Ausstellungsräumen sind Bilder und Skulpturen von Joachim Grommek (Berlin, geb. 1957), ein Buchprojekt von Kajsa Dahlberg (Malmö, geb. 1973), eine Diaprojektion von Peter Piller (Hamburg, geb. 1968), eine Videoinstallation von Jeanne Faust (Hamburg, geb. 1968), Skulpturen und grafische Arbeiten von Christian Haake (Bremen, geb. 1969), sowie Fotografien und Raumarbeiten von Thomas & Renée Rapedius (Berlin, geb. 1975/1973) zu sehen.

Hinweis: Im Anschluss an die Eröffnung findet in der Gerisch-Stiftung in Neumünster ein Künstlergespräch mit Carsten Höller statt (25. September 2011, 18 Uhr).

Wenn Sie zur Eröffnung mit dem Zug anreisen, steht ein Shuttle-Service zwischen Itzehoe und Hohenlockstedt für Sie bereit.
Anmeldung: buero@arthurboskamp-stiftung.de

  1. Einladungskarte
  2. Ausstellungsansicht Halle
    Nevin Aladağ, Hochsaison, 2002/2011, Klanginstallation.
    Geloopter Sound eines Freibads
    Foto: Daniel Berwanger
  3. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Nevin Aladağ, California Sun, 1997/2007
  4. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Nevin Aladağ, Alles auf Anfang, 2007.
    Motorradrückspiegel mit eingravierten Textauszügen
    verschiedener deutscher und englischer Lieder
  5. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Nevin Aladağ, Alles auf Anfang, 2007 (Detail).
    Motorradrückspiegel mit eingravierten Textauszügen
    verschiedener deutscher und englischer Lieder
  6. Ausstellungsansicht Weißer Raum
    Nevin Aladağ, Hochparterre Hamburg, 2010.
    Video, 9 min.
  7. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Nevin Aladağ, Stiletto, 2006-8.
    Abdruck auf Papier, entstanden durch das Tanzen mit Stiletts.
    Jedes Blatt zeigt andere Prägungen, je nach Lied und dessen Länge.
  8. Ausstellungsansicht Empore
    Nevin Aladağ, Freeze, 2003. C-Print
  9. Ausstellungsansicht Empore
    Nevin Aladağ, Freeze, 2003. C-Print

HOCHSAISON
Nevin Aladağ

Kuratiert von Brigitte Kölle

Eröffnung: Samstag, 18. Juni 2011, 15 Uhr

VERLÄNGERT BIS 28. August 2011


Geöffnet Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr,
sowie nach telefonischer Vereinbarung

Die Arthur Boskamp-Stiftung präsentiert eine umfangreiche Einzelausstellung der Künstlerin Nevin Aladağ. Die 1972 in der Türkei geborene Künstlerin, die heute in Berlin lebt und arbeitet, ist mit ihren Performances, Sound- und Videoarbeiten, Fotografien und Rauminstallationen in den letzten Jahren international bekannt geworden. Obwohl das Werk von Nevin Aladağ außerordentlich vielfältig ist, lassen sich Leitmotive ausmachen wie etwas die Frage nach Identität (von Personen oder auch von Orten), Selbst- und Fremdwahrnehmung, Rollenzuschreibungen und Selbstentwürfe.

Ein wiederholt und mannigfaltig eingesetztes künstlerisches Medium von Nevin Aladağ ist Sound. Ein reines Sound Piece ist die Arbeit „Hochsaison“, die auch der Ausstellung ihren Namen gibt. Die moderne Halle – der größte Ausstellungsraum der Arthur Boskamp-Stiftung – bleibt dabei radikal leer und wird allein durch die Geräusche und Klänge eines öffentlichen Schwimmbads zu einem Ort der Imagination. Wir hören das fröhliche Geschrei von Kindern, das platschende Aufkommen von Körpern auf dem Wasser, das uns seit der Kindheit vertraute Gemurmel als Hintergrundgeräusch einer öffentlichen Badeanstalt. Unwillkürlich wird eine Assoziationskette in Gang gesetzt: Wasser, Hitze, Sommer, Schweiß, Gerüche, Ausgelassenheit, Erotik, Enge usw. Nevin Aladağs funktioniert wie ein ‚Trigger‘, der mit minimalen Mitteln starke, innere Bilder hervorzurufen vermag.

Die als veränderlich empfundene Identität von Orten, die Bedeutung von Zeitlichkeit, die kulturelle Kodierung von Aktion und Interaktion sind Aspekte, die sich leitmotivisch durch diese Ausstellung, die ältere und neuere Werke der Künstlerin zusammenbringt, ziehen.

Wir danken dem Landeskulturverband Schleswig-Holstein e.V. für die Unterstützung der Ausstellung.

Wenn Sie zur Eröffnung mit dem Zug anreisen, steht ein Shuttle-Service zwischen Itzehoe und Hohenlockstedt für Sie bereit.
Anmeldung: buero@arthurboskamp-stiftung.de

  1. Einladungskarte
  2. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Jochen Lempert
  3. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Jochen Lempert
  4. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Jochen Lempert
  5. Ausstellungsansicht PVC-Raum und Kabinette
    Jochen Lempert
  6. Ausstellungsansicht Halle
    Alexandra Bircken
  7. Ausstellungsansicht Halle
    Alexandra Bircken
  8. Ausstellungsansicht Halle
    Alexandra Bircken
  9. Ausstellungsansicht Halle
    Alexandra Bircken
  10. Ausstellungsansicht Weißer Raum
    Michael Bauch
  11. Ausstellungsansicht Weißer Raum
    Michael Bauch
  12. Ausstellungsansicht Weißer Raum
    Michael Bauch
  13. Ausstellungsansicht Weißer Raum
    Michael Bauch
  14. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Joachim Koester
  15. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Joachim Koester
  16. Ausstellungsansicht Historischer Raum
    Joachim Koester
  17. Ausstellungsansicht Empore
    Eva von Platen
  18. Ausstellungsansicht Empore
    Eva von Platen
  19. Ausstellungsansicht Empore
    Eva von Platen
  20. Ausstellungsansicht Empore
    Eva von Platen

EINS PLUS EINS
Michael Bauch, Alexandra Bircken, Joachim Koester, Jochen Lempert, Eva von Platen

Kuratiert von Brigitte Kölle

Eröffnung: Sonntag, 3. April 2011, 14.30 Uhr
Ausstellung vom 3. April bis 22. Mai 2011

Geöffnet Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung

Die Ausstellung Eins Plus Eins ist keine herkömmliche Gruppenausstellung mit einem gemeinsamen thematischen Fokus, sondern besteht vielmehr aus fünf parallelen Künstlerräumen. Damit wird einer Besonderheit der Arthur Boskamp-Stiftung Rechnung getragen: Jeder einzelne der großzügigen Ausstellungsräume der Stiftung hat ganz eigene, spezifische Qualitäten, auf die die fünf eingeladenen Künstler und Künstlerinnen individuell reagieren. So gibt es u.a. einen modern-puristischen Neubau, historische Räume in der Massivbaracke des ehemaligen Militärlagers Lockstedter Lager, sowie Räume und Kabinette, die an ein Forschungslabor und damit an die Geschichte des Gebäudes als ehemaligem Sitz eines Pharmaunternehmens erinnern.

Die Malerei von Michael Bauch (Hamburg, geb. 1951), die skulpturalen Rauminstallationen von Alexandra Bircken (Köln, geb. 1967), das filmische Werk von Joachim Koester (Kopenhagen/ New York, geb. 1962), die Fotografien von Jochen Lempert (Hamburg, geb. 1958) und die Zeichnungen, Collagen und Filme von Eva von Platen (Nürnberg, geb. 1965) fügen sich in Auseinandersetzung mit der Situation vor Ort zu einem „Ausstellungsgebilde“ von Künstlerräumen zusammen, in der die Eigenständigkeit der Einzelteile bewahrt bleibt, – oder, wie es Jean-Luc Godard über seinen gleichnamigen Film über die Rolling Stones („One Plus One“) formulierte, „One Plus One ist nicht zwei, sondern One Plus One.“

Wenn Sie zur Eröffnung mit dem Zug anreisen, steht ein Shuttle-Service zwischen Itzehoe und Hohenlockstedt für Sie bereit.
Anmeldung: buero@arthurboskamp-stiftung.de