1. Einladungskarte
  2. Ausstellungsansicht Halle Thilo Heinzmann und Juliane Solmsdorf
  3. Blick in den Ausstellungsraum Empore Kalin Lindena und Wenzel Hablik vorne: Historischer Raum, Maarten Janssen
  4. Ausstellungsansicht Historischer Raum Maarten Janssen und Ton Schuttelaar
  5. Ausstellungsansicht PVC-Raum Gabriele Basch und Berta Fischer
  6. Ausstellungsansicht Weißer Raum 1 Alexander Wolff und Mandla Reuter
  7. Ausstellungsansicht Weißer Raum 2 Henriette Grahnert und Thomas Rentmeister
  8. Gabriele Basch falter, 2008 Acryl, Öl und Lack auf Nessel, 220 x 180 cm courtesy: Galerie M&R Fricke
  9. Berta Fischer Tyl, 2007 Polyethylen, 325 x 65 x 65 cm (variabel) courtesy: Galerie Giti Nourbakhsch
  10. Henriette Grahnert Sportsfreundin, 2008 Öl auf Leinwand, Bälle, Spanngurt, 110 x 79 cm courtesy: Galerie Kleindienst
  11. Thomas Rentmeister Ohne Titel, 2004 Kühlschränke, Penatencreme, 184 x 277 x 145 cm Ausstellungsansicht Museum zu Allerheiligen/Kunstverein Schaffhausen, 2005 foto: Bernd Borchardt courtesy: Galerie Otto Schweins, Köln
  12. Thilo Heinzmann Aicmo, 2008 Aluminium, 150 x 263 cm foto: Roman März courtesy: Galerie 
Guido W. Baudach, Berlin
  13. Juliane Solmsdorf Diva, 2008 MDF, Massivholz Eiche, 140 x 90 x 190 cm courtesy: the artist
  14. Maarten Jansen six folds, 2008 acrylic-paint on canvas, 96 x 88 x 8 cm courtesy: the artist
  15. Ton Schuttelaar The Truth, 2008 wood, acrylic paint, 150 x 3 cm courtesy: the artist/atelier als supermedium, The Hague
  16. Kalin Lindena Schild, 2005 geschmolzenes Papier, 55 x 55 cm courtesy: Galerie Christian Nagel, Köln/Berlin
  17. Wenzel Hablik Kristallschlösschen, um 1910 Kristalle, Plastilin courtesy: Wenzel-Hablik-Stiftung
  18. Alexander Wolff o.T., 2008 Acryl auf Leinen u. Baumwolle, 110 x 80 cm courtesy: Galerie Ben Kaufmann, Berlin
  19. Mandla Reuter Coppice (2007) Installationsansicht Frankfurter Kunstverein 2007 foto: Jonas Leihener courtesy: der Künstler, Galerie Mezzanin und Galerie Neue Alte Brücke

Untitled, 6 X 2, 2008

kuratiert von Petra Reichensperger

Eröffnung: 20. September 2008, 16 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. September bis 14. Dezember 2008

Wie sehr sich Malerei und Bildhauerei im faktischen Spannungsverhältnis von Imago und Realem gegenseitig beeinflusst haben, ist heute kein Novum mehr. Meist wird dabei jedoch der Einfluss der zweiten auf die dritte Dimension stark gemacht. Denn spätestens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts spielte die Malerei für die übrigen Gattungen der bildenden Kunst eine paradigmatische Rolle. Sie galt als Königin der Moderne, die sich die anderen Künste zum Vorbild nahmen. Dieses Bild flackert selbst noch in Barnett Newmans Definition der Skulptur auf: „Sculpture is what you bump into when you back up to see a painting“.

Die Ausstellung Untitled, 6 X 2, 2008 vollzieht daher einen Perspektivenwechsel. Sie hinterfragt die kanonisierte Hierachie der Gattungen, wie auch deren Effekte. Die Kuratorin Petra Reichensperger hat sechs Künstler eingeladen, die mit ihren Arbeiten das große Thema „Erweiterungen der Malerei“ ausloten. Die vornehmlich an den Rändern der Malerei arbeitenden Künstler Gabriele Basch, Henriette Grahnert, Thilo Heinzmann, Maarten Janssen, Kalin Lindena und Alexander Wolff haben wiederum jeweils eine weitere – für ihr eigenes Werk wichtige – skulpturale oder auch installative Position ausgewählt: Berta Fischer, Thomas Rentmeister, Juliane Solmsdorf, Ton Schuttelaar, Wenzel Hablik und Mandla Reuter. Besonders durch die „Einladungen der Eingeladenen“ entsteht eine Situation, in der sich die gezeigten Werke gegenseitig ins Verhältnis setzen: Ein Werk kommentiert ein anderes Werk; ein Werk blickt andere Werke an.

Jedes Künstler-Duo erhält in dem 800 qm2 großen Ausstellungshaus einen eigenen Raum, so dass der spezifische künstlerische Kosmos klar zur Geltung kommt. Einmal entsteht ein Echoraum, ein anderes Mal ein Contrapunkt. Das Verfahren der erweiterten Einladung und der Modus 6 X 2 ermöglichen, gemeinsam neue Formen, Kombinationen und Perspektiven zu entwickeln. Unter der Voraussetzung, dass das Experiment glückt, entsteht dabei ein „unbetiteltes Werk“, das im Spannungsfeld zwischen den beiden Ausgangspositionen erfahrbar wird. Untitled versieht die ausgestellten Arbeiten mit einer Metaebene, die den Titel als Platzhalter einer Leerstelle ausweist, und die genau aus diesem Grund zum Kommentar aufruft: Damit der Prozess des Werdens nicht aufhören möge.

Öffnungszeiten: Sa, So 14-18 Uhr und nach tel. Vereinbarung: + (0)4826 850 110

  1. Einladungskarte
  2. Einladungskarte

spielend

AUSSTELLUNGSDAUER: 7. April – 20. Juli 2008
ERÖFFNUNG: 6. April, 15.00 Uhr

Für die Ausstellung hat der Künstlerische Leiter den Kieler Kurator und Galeristen Ulrich Horstmann eingeladen. Die Ausstellung spielend beschäftigt sich mit dem spielerischen Moment in der Kunst: spielend mit Material, Ansichten, Hintersinn. Zum Einsatz kommen sowohl klassische künstlerische Medien wie Malerei und Zeichnung als auch profane Alltagsgegenstände und -materialein. Das „spielend Leichte“ erlaubt komplexe Einblicke und Durchblicke, die 15 unterschiedliche künstlerische Positionen vereinen. Der Kieler Galerist Ulrich Horstmann nutzt in Hohenlockstedt die Gelegenheit, herausragende Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein zusammen zu bringen.
Die Stiftung bietet für die Eröffnung einen kostenlosen Bus-Shuttle von Kiel und Hamburg nach Hohenlockstedt an.

Beiteiligte KünstlerInnen:
Nevin Aladag (Berlin), Elsbeth Arlt (Flensburg), Ingo Gerken/Matthias Meyer (Berlin/Hamburg), Jakob Jensen (Kopenhagen/Berlin), Thomas Judisch (Kiel), Hans-Christian Koglin († Ahrensburg), Olrik Kohlhoff (Kiel), Lena Kyär (Neumünster), Etsuko Ozawa (Kiel), Arne Rautenberg (Kiel), Stefan Roigk (Berlin), Julia Slodowicz (Kiel), Katja Staudacher (Kiel), Volker Tiemann (Kiel), Elisabeth Wagner (Hamburg)

Eintritt frei
Öffnungszeiten: Ausstellung und Café: Samstag / Sonntag 14:00 – 18:00 uhr
Sonderführungen nach Vereinbarung

  1. Einladungskarte
  2. Einladungskarte

Schulrapport

Ausstellungsdauer: 9. Februar – 16. März 2008
Modenschau: 9. Februar 2008 um 16:30 Uhr

Modenschau und Ausstellung zum Thema Schuluniformen
Studierende der Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
Fakultät DMI Studiengang Modedesign

Die Studierenden interpretieren das Thema „Schuluniformen“ auf ironische und experimenteller Weise. Inspiriert zum Teil von der Geschichte Hohenlockstedts, den Farben und Landschaft der Gegend, den Umgang mit Schuluniformen in anderen Ländern und der sozialen Brisanz des Themas. In zwei Projekten wurden die Grundschüler aktiv an der Gestaltung der Stoffe eingebunden. Exemplarisch für die unterschiedlichen Umsetzungen der Studierenden steht ein Projekt einer Studentin, die ein Uniformnotfallkoffer für Direktoren entwickelte. Der Koffer beinhaltet Bekleidungsstücke, die anstössige Outfits (z.B.: bauchfreie Tops) von Schülerinnen und Schüler, bedecken.

auf dem Laufsteg: Schülerinnen und Schüler
der Grundschule Hohenlockstedt
und der Realschule Wilhelm-Käber-Schule
musikalische Begleitung: DJ Hairy Cowboy